Tierkreiszeichen und ihre Geschichte

06.08.2017 09:06

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Was genau sind eigentlich „Tierkreiszeichen“?

Es sind Symbolbilder, die den einzelnen Abschnitten des Tierkreises, in der Fachsprache als „Zodiak“ bezeichnet, zugeordnet sind. Der Begriff „Zodiak“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt „Tierkreis“. Damit wird eine etwa zwanzig Grad breite Zone um die sogenannte „Ekliptik“ bezeichnet. Innerhalb dieser verlaufen die scheinbaren Bahnen der Sonne, des Mondes sowie der Planeten. Diese Ekliptik ist die von der Erde aus zu sehende Sonnenbahn vor dem Fixsternhintergrund im Laufe eines gesamten Jahres, die aus dem Umlauf der Erde um die Sonne resultiert. Die auch als „scheinbare Sonnenbahn“ bezeichnete Formierung bildet dabei die Mittellinie, die die dreizehn Ekliptiksternbilder praktisch „durchschneidet“. Bis hinein ins 19. Jahrhundert und bis heute wird unter „Zodiak“ in der Astrologie jedoch die in zwölf gleich große Tierkreiszeichen-Abschnitte eingeteilten Bereiche verstanden. Wegen der Präzession der Erdachse, also einem Zyklus von circa 25.700 bis 25.800 Jahren, „präzediert“ (aus dem Lateinischen „precedere“ was zu Deutsch „vorausgehen“, „vor etwas sein“ bedeutet) die zur Ekliptik schräg stehende Erdachse durch den Erdmittelpunkt, so dass der „Frühlingspunkt“ einmal durch alle Tierkreissternbilder hindurch wandert. Genau wegen dieser Präzession der Erdachse liegen die Tierkreissternbilder unserer Tage nicht mehr in den gleichnamigen Tierkreiszeichen, so dass diese Begrifflichkeiten streng voneinander unterschieden werden müssen.

Die Antike teilte die Ekliptik in zwölf gleiche Abschnitte ein. Das sind die bis heute bekannten Tierkreiszeichen, die sich an den Eckpunkten im Jahreskreis ausrichten. Dieser Jahreskreis teilt sich auf wie folgt:

  • Frühlingstagundnachtgleiche
  • Sommersonnenwende
  • Herbsttagundnachtgleiche
  • Wintersonnenwende

Tierkreiszeichen und die gleichnamigen Sternbilder dürfen heutzutage nicht mehr miteinander assoziiert werden, da sich infolge der Präzession, die Tierkreiszeichen mittlerweile um ungefähr 30 Grad Celsius zu den jeweiligen Sternbildern verschoben haben.

Die Entwicklung innerhalb der Lehre der Tierkreiszeichen

Die in der europäischen Astrologie verwendeten Zeichen wurden etwa zurzeit um Christi Geburt entwickelt, erst nachdem man Kenntnis über die Präzession erhalten hatte. So wurde verfahren, um wichtige Stationen innerhalb des Jahreslaufs inklusive der Konstellationen von Sonne, Mond und Planeten besser berechnen zu können, und zwar unabhängig von dem Gefüge der Sterne, die sich im Verhältnis zum Jahreskreis immer verschoben haben und sich damit letztlich für die Festlegung von Jahresereignissen nicht eigneten. Auf der Ekliptik liegt ebenso das 13. Sternbild, das „Schlangenträger“ genannt wird. Da jedoch zur Zeit der Entstehung und Benennung der Tierkreiszeichen und Sternbilder die unteren Sterne aus dem Schlangenträger noch dem Skorpion zugeordnet wurden, befanden sich nur zwölf Sternbilder, wie wir sie heute kennen, auf der Ekliptik. Diese entsprechen in etwa den zwölf Monaten eines Jahres.

Aufgrund der Tatsache der immer verzweigteren Ausgestaltung des Tierkreises mit Einteilungen und Deutungen, die durch Tabellen, beispielsweise für günstigere oder unheilvolle und neutrale Tage, gespickt waren, begann sich eine eigenständige Tierkreisastrologie zu entwickeln, die sich in der Praxis als Grundlage auf den Geburtstag beschränkte und sich so zur ausschließlichen Kalenderdeutung wandelte. Als Vorläuferin entwickelte sich um das dritte bis zweite Jahrhundert vor Christi Geburt die so genannte „Tabula Bianchini“, eine Sternwahrsagetafel in Form eines astronomischen Würfelbretts. Mit der ernsten Seite der eigentlichen Astrologie, zu der die gewissenhafte Berechnung der Sonne, des Mondes sowie der Planeten bis auf den heutigen Tag gehört, hatte diese Art der Astrologie keine Ähnlichkeit mehr. Jedoch nannte sich die Art der Deuterei ebenso „Astrologie“, eventuell um sich einen belangvollen Anstrich zu geben.

Die Unterhaltungs-und Laienastrologie

Zunehmend vermischt wurde die Kalenderdeutung mit Brauchtum und Volksaberglauben und begünstigte so das Entstehen einer vereinfachten und oberflächlichen Unterhaltungsastrologie. Innerhalb weniger Jahrhunderte erblühte sie zu ungeahnter Größe, wozu die Kunst in der Architektur, Bildhauerei, Literatur und Musik einen erheblichen Beitrag leistete. Ihre Angehörigen ließen sich dabei von der Idee, im Tierkreis spiegele sich alles Menschliche wider, kreativ inspirieren. Zu ihnen gehörte unter anderen auch Albrecht Dürer, der von 1471 bis 1528 in Nürnberg lebte und starb. Die Vertreter der Laienastrologie konnten die Menschen dieser Zeit beinahe überall antreffen. Man erlebte sie in erlauchten Kreisen ebenso wie auf den Straßen, dem Zirkus oder auf Jahrmärkten. Überall fanden sich rhetorisch geschickte Betrüger und Scharlatane ein, die versuchten, die Leichtgläubigkeit der Menschen mit ihrer vagen und daher allgemeingültigen, doppelsinnigen und glaubhaft wirkenden Wahrsagerei zu beeindrucken und natürlich ebenso „Kasse zu machen“. Diese Art der einzig zur Geldschneiderei genutzten Astrologie, auch „Kalenderdeutung“ genannt, hatte für jeden Geschmack etwas im Angebot, so, wie Sie dies bestimmt auch heute noch von der „Yellow-Press“, also reißerischen Illustrierten her kennen, deren „Astrologisches Wochenhoroskop“ in keiner Ausgabe fehlt.

Mit der Erfindung des Buchdrucks Mitte des 15. Jahrhunderts wuchs natürlich die Verbreitungsmöglichkeit dieser finanziell vorteilhaften Beutelschneiderei sprunghaft an. Ihre millionenfachen „Voraussagen“ in Publikationen, Münzen, Amuletten, Broschüren, Heftchen, Pseudo-„ Ratgebern“, Büchern, TV- und Rundfunksendungen sowie heutzutage natürlich auch in Internetangeboten, sind bis auf den heutigen Tag ungebrochen und faszinieren nach wie vor einen großen Teil der Bevölkerung.

Die Kalenderastrologie

Die Menschen, die an die Wahrheit der Astrologie glauben, halten die Kalenderastrologie für die wahre Astrologie. Im Jahr 1975 wurde ein Aufruf mit dem Titel „Einwände gegen Astrologie“ veröffentlicht, der von 186 Wissenschaftlern, darunter 18 Nobelpreisträgern, unterzeichnet wurde. In ihrer Erklärung warnen diese Experten die Öffentlichkeit vor „einem ungeprüften Vertrauen zu den Vorhersagen und Ratschlägen, die Astrologen privat öffentlich machen und erteilen.“ Alle Personen, die an die Richtigkeit astrologischer Ratschläge glauben, sollten „sich vor Augen halten, dass es für ihre Lehren keine wissenschaftliche Grundlage gibt“.

Wie sehr dieses Themengebiet die Gemüter beschäftigte, zeigt ein im Jahr 1997 erschienenes Buch mit dem Titel „Die Akte Astrologie“, herausgegeben von Gunter Sachs. Seine Mitarbeiter, bestehend aus Statistikern und Mathematikern, überprüften über 20 Millionen englische, französische, deutsche und schweizerische Daten. Sachs´ Einschätzungen, es gebe direkte Zusammenhänge zwischen Tierkreiszeichen und diversen Verhaltensweisen, so beispielsweise bei der Berufswahl, der Eheschließung oder der Neigung zum Selbstmord, bewerteten verschiedene andere Wissenschaftler, ebenfalls Statistiker und Mathematiker, kontrovers. Einige bestätigten andere widersprachen Sachs, weil diese die statistische Beweiskraft des Buches anders sahen und dementsprechend beurteilten. Lässt sich auch ein Einfluss bezüglich der Lage des Geburtstags im Jahreszyklus auf den jeweiligen Charakter eines Menschen nicht ausschließen, weil er sich auf die Abfolge unterschiedlicher Lebenssituationen in den ersten prägenden Monaten und Lebensjahren auswirkt, so gilt es als sicher, dass diese Lebensbedingungen nichts mit der geglaubten mythologischen Bedeutung der einmal gewählten Bezeichnungen von Sternen und Sternbildern zu tun haben.

Die mathematisch orientierte Astrologie

Sie ist nicht so populär und steht daher weniger im Fokus der Öffentlichkeit. Den seriösen Astrologen dient der Tierkreis lediglich als Messkreis für das zu erstellende Horoskop, um die Positionen des Mondes, der Sonne sowie der Planeten und die Schnittpunkte festzulegen. Die ernsthafte Astrologie verlangt daher Kenntnisse der Trigonometrie, der Mathematik sowie der Astronomie, um nur eine Gebiete zu nennen.

Das Beste zum Schluss

Es ist dabei völlig egal, an welche Richtung der Astrologie, oder ob Sie überhaupt daran glauben: Auf unseren Seiten finden Sie herrlich gearbeitete Sternzeichen-Anhänger aus exzellentem, unvergänglichem 9 karätigem Gold, Sternzeichen für Ihre Kette aus dauerhaftem, edlem 925er Silber sowie außergewöhnlich schöne Glas-Sternzeichen Figuren. Jedes einzelne Schmuckstück wird Sie erfreuen und es ist darüber hinaus auch immer ein unvergängliches, individuelles Präsent!

Bildquelle: © storm – Fotolia.com

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